Feb 03
Liebe Besucher,
das christliche Branchenbuch christfirm stellt “vorerst” seine Dienste ein.
Mal abgesehen davon, dass das Betreiben eines solchen Branchenbuches einen goßen Zeitaufwand bedeutet, gibt es doch Zeitgenossen – ob Christ oder nicht – die mit Sinnloseinträgen und Spam mir das Leben schwer machen. Deshalb habe ich mich erstmal entschlossen, das Branchenbuch einzustellen.
Aber ich will mich noch nicht festlegen. Deshalb jetzt diese Seite. Ich lade alle Besucher ein, mitzudiskutieren.
- Braucht die Welt so ein christliches Branchenbuch?
- Wie sollte es aufgebaut sein
- kostenlos, kostenpflichtig?
- Welche Funktionen sollte so ein Verzeichnis haben.
- Firmenübersicht
- Jobbörse
- abgeschlossenes Netzwerk
- usw…
- Wer sollte sich eintragen können
- usw..
Also lieber Besucher. Ihr Kommentar ist willkommen.
3. Februar 2010 um 20:35
Hallo,
einerseits schade, dass Christfirm vom Netz geht…
… aber auch verständlich, wenn du in erster Linie Ärger und Aufwand damit hast.
Ich denke, ein “Christliches Branchenverzeichnis” mag zwar sinnvoll sein – aber wirklch existenzwichtig ist es wohl kaum.
Denn in allen solchen Verzeichnissen finden sich einerseits zu wenige Einträge, um einen repräsentativen Überblick zu geben, dann passen die Anbieter oft regional nicht zum Bedarf und die Einträge sind zu wenig aktuell.
Von einer “Neuauflage” würde ich folgendes erwarten:
- praxisgerechte Branchendefinition
- eindeutige Leistungsbeschreibung der Anbieter,
- klare regionale Gliederung,
- daher Suche nach Anbietern über Leistung/ Tätigkeit (Stichworte) oder Branchen,
- außerdem Suchmöglichkeit regional (PLZ, Bundesland) sowie überregional.
Eine Jobbörse wäre ideal, müsste aber ebenfalls sauber gegliedert (nach Berufen, nach Region, nach Branchen) und stets aktuell gehalten sein.
Missbrauch wäre m.E. nur durch eine verbindliche Anmeldung zu reduzieren, nicht angemeldete User dürfen dann zwar lesen, aber keine Einträge machen.
In jedem Fall wäre eine Verlinkung zu anderen “christlichen Seiten” nötig, damit das Verzeichnis auch lebt und gefunden wird.
All dies lässt sich aber m.E. nicht in der Freizeit aufbauen und pflegen und kostet außerdem Geld. Also müsste für die Firmeneinträge zumindest eine kleine Jahresgebühr berechnet werden, ebenso für die Jobangebote.
Aber wenn es was kostet, dann werden einige Anbieter bestimmt wieder einen Rückzieher machen.
Alles Gute !
Bernhard Pfeiffer
(ICW-Gruppe)
3. Februar 2010 um 20:57
Lieber “christfirm-Betreiber”,
ich glaube, dass jedes Ende auch die Chance für einen neuen Anfang bietet. Somit sehe ich die Dienstleistung von “christfirm” nicht als “gestorben” an.
Der vorläufige “Schlussstrich” ist unter christfirm gezogen. Das gibt die Gelegenheit, das neue christfirm zu definieren. Soll christfirm wieder ein Verzeichnis von Unternehmen sein, die christlich geführt werden, sollte eine Jobbörse angeboten werden, oder sollte christfirm vielleicht ganz neue Angebote auf nehmen, z.B. Austauschgruppen von christlichen Unternehmern, um aktuelle Probleme zu diskutieren und Lösungsvorschläge mit zu nehmen, und damit wäre schon fast ein “christfirm-cafe” geschaffen. Und meist ergeben sich im Laufe der Zeit neue Aspekte, die hinzu kommen und auf eine Realisierung warten.
Die Welt braucht Fachleute, die ihre Dienste redlich an bieten, was man von Christen erwarten darf. Um dies zu gewährleisten, muss eine Vorprüfung erfolgen. Diese “Qualitätsprüfung” durch den Betreiber erfordert Zeit und kostet Geld. Er braucht u.U. Zuarbeiter, die die geplanten Erfordernisse erfüllen. Dieser Einsatz erfordert ein “Honorar”, das von den Anbietern zu entrichten ist. Bei der Höhe der Gebühr könnte das “christfirm-Angebot” durch Definition des jeweiligen Status, z.B. Gold, Platin, Diamant, fest gelegt werden, d.h. der jeweilige Status muss von christfirm definiert werden. Der Bedarf kann sich aus den Kommentaren entwickeln und könnte umgesetzt werden. Eine entsprechende Gliederung, zu welchem Dienstleistungsangebot auch immer, bietet die Möglichkeit, rasch das Suchergebnis zu finden. Und für ein attraktives Dienstleistungsangebot wird sich die Bereitschaft ergeben, den entsprechenden Status zu wählen und Geld dafür zu bezahlen. Durch ein qualitativ gutes Angebot hat der User einen vollen Nutzen und christfirm wird für die Dienstleistung “entschädigt”. Im Bereich Stellenmarkt könnten Schnittstellen zu professionellen Personalern geschaffen werden, damit alle für diesen Bereich Interessierte rasch zum gewünschten Erfolg kommen. Fachkompetenz sist wichtig, aber die Dienstleistung sollte fair erfolgen. Der Hinweis auf die Christlichkeit bringt nichts, wenn die Fachkompetenz fehlt. Fachkompetenz und Christlichkeit zu vereinigen mit einem ganz neuen Dienstleistungsangebot, das könnte die Chance des dann wahrscheinlich anders lautenden “christfirm” sein. Ich möchte über die Neuentwicklung von “christfirm” informiert werden und bin mir sicher, dass schon sehr bald die Mitteilung “christfirm präsentiert sein neues Angebot” heissen wird.
Glückauf
Horst
4. Februar 2010 um 14:45
Ich kann mich nur den anderen Kommentaren anschließen. Ein Neuanfang kann auch eine sehr gute Chance sein.
Ich wünsche Mario neue Ideen für “Christfirm”!
Herzliche Grüße
Lars-Michael Lehmann